Faszination Unterengadin

LAGE
Martina (1035m) ist eine der drei Fraktionen von Tschlin im Dreiländereck und ein kleiner Grenzort direkt am Inn.
Am Ende des Dorfes talabwärts befindet sich der Zoll zu Österreich, kurz davor zweigt die Strasse nach Nauders-Reschenpass-Südtirol ab.

Zu Martina gehört der Grenzort Vinadi, wo die schweizerseitige Abzweigung ins Zollfreigebiet Samnaun ist (Distanz Vinadi-Samnaun: 14km); hier ist die eigentliche Landesgrenze zu Österreich.


TYPISCHES: Häuser, Brunnen, Kulturelles...
Die meisten Häuser im Dorf sind urtümliche alte Engadiner-Häuser mit teilweise wunderschönen Erkern.
Zudem besitzt es eine protestantische und eine katholische Kirche:
San Plasch (1515 erbaut), etwas oberhalb des oberen Dorfteiles und San Niclà
12. Jh.), am unteren Dorfausgang.

Das Dorf ist durch die Umfahrungsstrasse vom Durchgangsverkehr entlastet.

Höchst interessant und ein Muss für jeden Besucher:

die ehemalige Zollburg und Festung Altfinstermünz mit der Brücke - 5 Kilometer unterhalb Martina in einer schluchtartig eingeschnittenen Talsohle auf Tiroler Boden.
Schon zur Römerzeit war die Schlucht eine natürliche Talsperre. Wegen der Zwistigkeiten mit den Engadinern und als Zollstation hatte Finstermünz einst grosse strategische Bedeutung.


FREIZEIT UND NATUR
Auch Martina hat einiges im Angebot - zum Beispiel:
› Inn-Talwanderweg nach Scuol
› Panorama-Höhenweg Via Engiadina nach Vinadi und talaufwärts
› Wandergebiet Alp Tea mit Motta und Piz Mundin
› im Grenzgebiet um Sclamischot-Norbertshöhe-Nauders: Lai Verd und Grossmutzkopf

Auch im Winter bietet sich einiges: beim Dorf beginnt (oder endet) die Langlaufloipe Scuol-Martina mit 20km Länge.

GALERIE: IM UND UM'S DORF IM WANDEL DER JAHRESZEITEN